Osteopathische Pferdebehandlung

Pferde sind wahre Bewegungskünstler. Sie sind unsere Partner im Dressursport, beim Springen, in der Vielseitigkeit, beim Trailen, im Barrel Racing, bei Wanderritten und so vielem mehr - aber manchmal kommt auch der größte Sportler und Freund an seine Grenzen und bedarf eines geschulten Blickes.

"Wenn alle Systeme des Körpers wohlgeordnet sind herrscht Gesundheit" (Andrew Taylor Still)

Durch das Training, Unruhe in der Herde, Stress beim Verladen, unpassendes Equipment und kleinere Unfälle, aber natürlich auch Krankheiten kommt es zur Imbalance im Körper. Angefangen bei kleinen muskulären Verspannung, über Faszienrestriktionen bis hin zur eingeschränkten Gelenksbeweglichkeit können Folge von Fehl-und Überbelastung sein und über kurz oder lang zu einem schlechten Gangbild oder sogar einer ausgeprägten Lahmheit führen. Bei rechtzeitiger Intervention ist es möglich diese Kaskade zu stoppen und damit größere Schäden wie Sehnenverletzungen zu verhindern. 

Wann braucht mein Pferd einen Osteopathen?

  • Dein Pferd läuft taktunrein

  • Dein Pferd hat Schwierigkeiten in der Biegung

  • Dein Pferd springt immer wieder im Kreuz-/ oder Außengalopp an

  • Dein Pferd hat Schwierigkeiten beim Hufe geben

  • Dein Pferd schlürft mit den Beinen

  • Dein Pferd zeigt sich widersetzlich bei der Arbeit

  • Dein Pferd stagniert im Training

  • Dein Pferd hatte verletzungsbedingt eine längere Pause

  • Dein Pferd hatte einen Weideunfall

  • Dein Pferd legt die Ohren an, wenn es gesattelt wird

  • Dein Pferd ist stark triebig

  • Dein Pferd "zittert" nach einer Trainingseinheit mit dem Vorderbein

Ablauf einer osteopathischen Pferdebehandlung

Eine osteopathische Erstbehandlung dauert in der Regel 90 - 120 Minuten. Eine Folgebehandlung 30 - 60 Minuten.

Zunächst erfolgt ein Anamnesegespräch, um einen ersten Eindruck des Patienten zu bekommen. Anschließend wird ein Sichtbefund erstellt und eine Ganganalyse, sowohl an der Hand, als auch an der Longe, durchgeführt. Sollte das Problem des Pferdes nur beim Reiten sichtbar sein, schaue ich mir ihr Pferd auch unter dem Sattel an. Dem voraus geht ein Equipmentcheck. Danach untersuche ich das Pferd auf Verspannungen der Muskulatur, Verletzungen und eingeschränkte Gelenkstätigkeiten inklusive der Wirbelsäule, um etwaige Blockaden aufzuspüren. Nach Beendigung meiner Untersuchung besprechen wir die erhobenen Befunde und die weitere Therapie. Neben der direkten Therapie vor Ort wird, falls notwendig, die weitere Trainingstherapie besprochen und unter Umständen ein Kontrollzeitpunkt festgelegt. Falls gewünscht bekommst Du die Befunde natürlich in digitaler Form ausgehändigt und einen Trainingsplan zugeschickt.

Vertrauen. Partnerschaft. Harmonie.